Im Terrariumhaus, welches einem begehbaren Regenwald nachempfunden war, gab es eine Auswahl von Schlangen und anderen Reptilien. Zum Beispiel eine Mangroven-Nachtbaumnatter Boiga dendrophila, eine Milchschlange oder Dreiecksnatter (Lampropeltis triangulum), Kettenviper (Daboia russelii), Kupferkopf (Agkristrodon contorix) und etliche mehr! Auch zwei Alligatoren, die in einer den Everglades nachgeahmten Landschaft lebten. In einem Separaten Becken war der ca. 30 cm große Alligator-Nachwuchs zu bestaunen.
Es waren dort auch folgende Vogelspinnen zu sehen: ein Brachypelma albopilosum Bock, ein Phormictopus SPEC. und eine Psalmopoeus cambridgei.
Danach ging es den Rundgang entlang weiter ins Affenhaus. Aufgrund des Aktionstages konnten wir in die Futterküche des im Jugendstil gebauten Affenhauses gehen und dort erklärte ein Tierpfleger, was die Pfleglinge als Tagesration zu Fressen bekommen: Verschiede Obst- und Gemüsesorten und Eiweißhaltige Nahrung wie z.B. Heimchen und Mehlwürmer. Hinter dem Affenhaus, im Wirtschafthof, konnten interessierte Besucher mithelfen, Beschäftigungsfutter für die Affen herzustellen. Dieses wurde dann später unter Mithilfe der Zuschauer an die Paviane verteilt, die dies unter großem Geschrei annahmen.
Zum Abschluss unseres Besuches konnte ich noch einen Blick auf die Zoo-Berühmtheiten, Lama Horst und Alpaka Harry, werfen.
Nachdem wir den gesamten Rundgang abgewandert waren und die verschiedenen Tiere bewunderten, trafen wir uns um 16:30 Uhr alle wieder am Bus und konnten, nach einer kleinen Stärkung, um 17 Uhr den Heimweg antreten.
Die knapp 5 Stunden im Zoo waren ausreichend, um ohne großen Stress alles in Ruhe ansehen zu können. Mich hat ganz besonders die liebevolle Gestaltung des gesamten Zoo’s beeindruckt. Dies macht sich, meiner Meinung nach, unter anderem, darin bemerkbar, dass der Zoo in Themen wie Asien oder Afrika eingeteilt ist und sich darin entsprechend den Kontinenten typische Bauten wie z. B der Elefantentempel Ganesha Mandir oder die Kiwara-Lodge befinden. Auch die „Felsmalereien“ im Pongoland auf denen die verschiedenen Affenarten dargestellt sind, sind eine originelle Idee.