Überwältigend waren die Dinosaurier-Skelette im Museum, welche bestimmt jedes Kinderherz höher schlagen lassen, unsere übrigens auch.
Ein besonderes Highlight war auch ein versteinerter Saurier mit erhaltener, schuppiger Haut. Das Museum beherbergt aber auch die mit rund 1000 Präparaten weltweit größte und zugleich artenreichste Schausammlung von Vögeln.
Als Forschungsmuseum ist das Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Seit dem 1. Januar 2009 sind durch eine Fusion die Naturhistorischen Sammlungen Dresden und das Naturkundemuseum Görlitz mit dem Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg verbunden.
Pünktlich 13 Uhr trafen wir uns in der Vorhalle zu unserer gebuchten Führung.
Eine Diplom Biologin zeigte uns die Highlights und weihte uns in einige Geheimnisse des Museums ein.
Schon in der Haupthalle wurden wir von zwei Nachbildungen großer Saurier empfangen. Ein „Langhals“ und ein T-Rex modelliert in Originalgröße, einige Skelette und Abgüsse waren schon sehr beeindruckend.
Im Gebäude selbst konnte man der rekonstruierten, in den Boden eingelassenen Fährte eines Titanosaurus in den überdachten Lichthof mit Saurierskeletten folgen.
Alle 18 präsentierten Arten hier im Museum sind die umfangreichste Ausstellung von Dinosauriern in Deutschland. Das größte Skelett ist ein 18 Meter langer Diplodocus aus dem Bone Cabin Quarry in Wyoming (USA).
Danach ging es zu einem beeindruckenden meistbewunderten Ausstellungsstück: Eine Anakonda die gerade ein Flussschwein verspeist.
Bewundern konnten wir auch das Schnabeltier, was eine Sonderstellung im Tierreich als eierlegendes Säugetier einnimmt, den Komodowaran, die größte Vogelsammlung in Europas.
Zum Schluss der Führung schauten wir noch im 2. Stock bei den Wirbellosen vorbei.
Da natürlich bei unseren Lieblingstieren den Vogelspinnen. Hier gab es nun von unserer Seite viele Fachfragen, die aber in der Kürze der Zeit nicht alle beantwortet werden konnten.
Leider reichten die 50 Minuten Führung bei weitem nicht aus und wir verabschiedeten die Biologin.
Die Zeit bis zur Abreise hatte jeder zur freien Verfügung, zum Bestaunen waren noch eine große Anzahl von Wale und Elefanten/ Mammute, Mineralien und Gesteine sowie Versteinerungen, eine kleine Ägyptenabteilung gab es auch.
Vollgepackt mit diversen Eindrücken machten wir uns pünktlich auf die Heimreise.
Wir waren uns alle einig, das Museum noch einmal zu besuchen. Unser Interesse wird dann in Richtung Institut und die große Vogelspinnensammlung gehen, um unser Wissen noch zu vertiefen.